Forschung & Industrienachrichten in Hyg Med 25.
Jahrgang 2000 - Heft 6


Die sichere Spül-Saug-Drainage

Trotz umfangreicher technischer Entwicklungen hat sich nichts an dem Grundsatz "Wo Eiter - dort Absaugen" geändert. Unbedingt ist bei tiefen Entzündungen, akut oder chronisch, nach chrirugischer Sanierung die gesteuerte Ableitung der Sekrete und des nekrotischen Materials erforderlich, und zwar bevor sich diese Einschlüsse den Weg nach außen suchen, d. h. sich eine Fistel bildet.

Einige Entwicklungen, wie z. B. der Einsatz von Antibiotikazement mit dem Risiko der Resistenzentwicklung schließen aber gerade die Ableitung von nekrotischem Material aus. Die Spül-Drainage wurde vielfach angewandt. Komplikationen infolge nicht gelöster mechanischer Probleme, wie z. B. Hautschäden bei Draindurchtritt, skundäre Infektionen bei offener Ableitung, verhinderten jedoch vielfach den Therapieerfolg.

Eine geschlossene Spül-Saug-Drainage, praktisch ohne Risiko einer sekundären Infektion ist nur möglich, wenn ein Überdruck im Gewebe verhindert wird. Durch die gesteuerte DRAINTEC®-Spül-Saug-Drainage ist dies nun Realität - kein Druckanstieg im Gewebe. Die klinische Bedeutung wurde durch zahlreiche Anwendungen in verschiedenen Zentren belegt.

Durch die DRAINTEC®-Spül-Saug-Drainage wurde vielfach nach chirurgischer Sanierung ein langfristiger Therapieerfolg gesichert. Ansonsten langwierige Sanierungskonzepte wurden dadurch vermieden, wodurch sich die stationäre Heilbehandlung verkürzte.

Die DRAINTEC®-Spül-Saug-Drainage verhindert den Druckanstieg im Gewebe und entfernt nekrotisches Material durch aktive, aber gewebeschonende Ableitung. Durch optimierte gesteuerte Sekret- und Spülflüssigkeitsableitung wird der Drainverschluß vermieden, werden Spülstraßen ausgeschlossen und wird der Flüssigkeitseintrag in den Kreislauf verhindert.

Das DRAINTEC®-Spül-Saug-Drainage-System ermöglicht den erfolgreichen Einsatz von Antiseptica im Körper zur lokalen Behandlung tiefer Infektionen. DRAINTEC®-System und Antiseptica sind wiederum ein Beitrag zur Reduktion der Antibiotikaanwendung und dadurch Verminderung von Resistenzentwicklungen.




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