Forschung & Industrienachrichten in Hyg Med 25.
Jahrgang 2000 - Heft 1/2


Drainage-Innovation: Development to future

In über 2000 Jahren hat sich die Ableitung von Körpersekreten durch Drains stets weiterentwickelt. Den Beginn legte Hippokrates mit kleinen Metallröhrchen zur Ableitung von Abszeßinhalt fest. Später wurden sie durch Gold- oder Silberröhrchen ersetzt. Heute werden i.d.R. Vakuum-Systeme zur Wundsekretableitung postoperativ eingesetzt. Diese Form arbeitet jedoch nicht problemlos; zur Minderung der möglichen Risiken, die im folgenden kurz zusammengefaßt werden, gilt es fortgeschrittene Technologien anzuwenden.

Trotz kontinuierlich verbesserter Operationstechniken werden die postopera-tiven Entzündungen in der Unfallchirurgie sowie nach orthopädischen Operationen in der Literatur mit bis zu zwei Prozent angegeben. Aber auch scheinbar weniger gravierende Störungen der Wundheilung, wie beispielsweise postoperative Schwellungen oder Hämatome, führen zu einer wesentlichen Verschlechterung des Operationsergebnisses. Eine Schwellung bedingt eine verzögerte Mobilisation mit dem Risiko einer Pneumonie oder Thrombose, gerade bei älteren Menschen.

Die Grundforderungen, wie die einwandfreie Asepsis, die schonende Behandlung der Weichteile, das Legen und Ziehen einer Drainage und die oedemprophylaxe, sind zur Erlangung einer einwandfreien Osteosynthese von besonderer Bedeutung und beeinflussen den Wundheilungsprozeß in hohem Maße. Nach Einführung der Vakuum-Drainage sind die postoperativen Hämatome zwar zurückgegangen, dennoch werden trotz korrekten Gebrauchs Hämatome und andere Wundheilungsstörungen beschrieben. Beispielsweise wird über postoperative Hämatome nach Totalendoprothesen zwischen 1,2 und 22 Prozent berichtet.

Einige der Komplikationen waren durch übliche Vakuum-Systeme nicht zu verhindern, sie waren vielmehr sogar erst dadurch bedingt. Die bestehenden Komplikationen ergeben sich regelmäßig durch den angelegten Unterdruck, den häufigen Flaschenwechsel und damit verbundenem Infektionsrisiko, durch einen ventilartigen Verschluß der Drains infolge angesaugtem vitalen Gewebe, welcher zu postoperativen Hämatomen führt.

Zu den beschriebenen Faktoren, welche auch einen idealen Nährboden für Mikroorganismen darstellen und die Chancen einer zeitnahen Wundheilung verringern, sind weitere Risiken der Infektion durch die bestehenden und z.Zt. vorwiegend verwendeten Vakuum-Systeme aufzuzählen:

Die verwendeten Vakuum-System-Drainage-Flaschen sind aus der Sicht der Hygiene nicht unproblematisch. Vielfach waren Fehler bei der Sterilisation und der nachfolgenden Handhabung zu beobachten.

Zusätzlich besteht bei einigen der derzeit eingesetzten Vakuum-Systemen das Risiko, dass in den Produkten schädigende Reste des Sterilisationsgases oder von Reaktionsprodukten vorhanden sind. Ein weiteres medizinisches Risiko stellen die z.Zt. häufig genutzten Vakuum-Systeme dar, in dem je nach Fabrikat und Lagerzeit der Unterdruck geringer wird.

Aus den dargestellten Problemlagen ergeben sich für die Drainage folgende Anforderungen:
  • absolut geschlossenes steriles System vom Legen bis zum Ziehen des Drains,
  • Veränderung der Sogleistung und des Unterdruckes je nach Wundart und Heilungsstadium innerhalb des geschlossenen Systems,
  • vollständige Ableitung von Zelldetritus und Sekret während der gesamten Drainage,
  • ausreichend innere Wundflächenadaptation ohne Gewebsschädigung,
  • Minimierung des Blutverlustes sowie uneingeschränkte Mobilität des Patienten und zeitnahe Wundheilung.

Diese Anforderungen werden von der DRAINTEC®-Technologie erfüllt. Hierbei handelt es sich um Wunddrainage, Spül-/ Saugdrainage und Drainage-Blut-Refusion-Systeme. Die DRAINTEC®-Technologie verfolgt einen sehr pragmatischen Ansatz: Sie denkt und entwickelt aus Sicht der Wunde und beantwortet die Frage, "Was ist für mich am Wichtigsten?". Die DRAINTEC®-Technologie ist der höchstmöglichen Sicherheit verpflichtet: sie ist vom Legen bis zum Ziehen stets geschlossen, sie wird durch die Wunde bzw. durch den Sekretanfall gesteuert und sie führt zur unverzüglichen Mobilisierung und damit zu einem raschen Heilungserfolg.

Die DRAINTEC®-Technologie richtet sich nach dem Patienten und nicht umgekehrt. Die DRAINTEC®-Technologie macht Schluß mit der starren Universal-Dainage, mit der Unsicherheit, mit dem Kontaminationsrisiko, mit der Angst vor Hämatomen. Denn die DRAINTEC®-Technologie stellt sich 100-prozentig auf den Patienten ein und gibt dem Patienten und damit der Ärztin bzw. dem Arzt Sicherheit.

Die DRAINTEC®-GmbH setzt sich für die umfassende Sicherung, Erhaltung und Wiederherstellung der menschlichen Gesundheit ein. Alle Aktivitäten basieren auf dieser Motivation. Zur Gewährleistung einer hohen Sicherheit für Patienten und Anwender-Innen verfolgt die DRAINTEC®-GmbH diese Grundsätze von der Forschung und Entwicklung bis hin zur ständigen Begleitung in der Anwendung. Die DRAINTEC®-GmbH ist einem hohen ethischen Grundsatz, der höchstmöglichen Sicherheit, der Erfüllung einer hohen Qualität und Zufriedenheit sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung verpflichtet.




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