Drainage-Blut-Refusion


Das DRAINTEC® Drainage-Blut-Refusions-Systems ermöglicht die Refusion von Erythrozytenkonzentrat bei laufender Wunddrainage. Dieses Verfahren wird in den ersten 6 Stunden nach einer Operation angewendet.



Drainage-Blut-Refusion
  1. Der Drain I wird kontaminationsfrei mit Hilfe des DRAINTEC®-Spießes plaziert.
  2. Das DRAINTEC®-Gerät wird gestartet. Anhand des eingelegten Einwegsystems DBRS identifiziert es die Betriebsart und schaltet auf WD.
  3. Auf der Schaltfläche A+ wird die Zugabe von Zusätzen aktiviert und das gewünschte Verhältnis von Drainage- und Zusatzflüssigkeit gewählt.
  4. Über den zweiten Einlaßschlauch ll werden die Zusätze (Sedimentationsbeschleuniger) zugeführt.
  5. Drainage- und Zusatzflüssigkeit werden über Die Wechselklemme H in die Tropfkammer J geleitet und in der Dosierung mithilfe einer opto-elektrischen Tropfenzählung gesteuert.
  6. Die peristaltisch arbeitende Rollenpumpe D saugt das Blutgemisch an.
  7. Dieses wird in den Sedimentationsbeutel K abgeleitet. Hier sedimentieren die Erythrozyten vom Plasma.
  8. Das Erythrozytenkonzentrat wird in den Refusionsbeutel L abgelassen und kann dem Patienten wieder zugeführt werden.
Die Wunddrainage erfolgt ohne Unterbrechung nach dem beschriebenen DRAINTEC®-Verfahren. Sie wird mit dem DRAINTEC® DBRS-Set nach Abklemmen des Einlassschlauches II, also ohne Wechsel des Einwegsystems und DRAINTEC® II -Gerät nach erfolgter Refusion fortgeführt.


Die DRAINTEC Drainage-Blut-Refusion garantiert bei richtiger Handhabung:
  • 80-85% reines Erythrozytenkonzentrat
  • Kontaminationsfreiheit
  • Risikominimierung von HIV, Hepatitis, u.a
  • Kostenreduktion (Bzgl. Fremdblut und Personal)




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